Po Delta & Toscana

Motorschirmreise 2016 Fliegen im Po Delta und der Toscana 3. - 10. April 2016

 

Reisebericht Motorschirmreise 2016


Reiseziele Toscana, Po Delta,Venezien, oder dort wo es zum fliegen geht.

Sonntag, 3. April 2016
Eine große Gruppe hat sich zusammengefunden, um Italien zu bereisen, bzw. zu befliegen. Insgesamt 16 Piloten sollten es sein. Am Sonntag den 3. April sollte es gegen 6 Uhr Morgens für die Hauptgruppe welche mit mir im Bus sind losgehen. Von den Selbstfahrern waren einige bereits auf dem Weg, andere schon vor Ort und auch zum ersten Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise unterwegs. 
So ging es also pünklich um 6 Uhr los, nun das Feeling mit einer großen Gruppe unterwegs zu sein hielt sich noch in Grenzen, da es mit einem Beifahrer im Bus relativ ruhig war. Aber bereits 1 halbe Stunde später in Wien, stiegen 2 weitere Piloten zu, 1 weiterer in Graz, und am Wörthersee die restlichen 3 so das der Bus uns die Gruppe komplett war. Die Stimmung schon deutlich besser, konnte sich einige welche neu dabei waren nach dem Essen bei der Fahrt schon mal kennenlernen, etwas fachsimpeln und auch  etwas ausruhen. Eventuell sollte ja noch ein Flug möglich sein.
Es sollte sich herausstellen, das die Sonntag - Anreise wirklich große Vorteile hat. Keine LKW auf der Straße ermöglichen zügiges weiterkommen mit dem Anhänger, ohne groß durch Überholen aufzufallen. Einzig einige italienische Sonntagsfahrer halten uns etwas auf.
Der Magen knurrt, und noch eine Kleinigkeit vor dem Fleigen wäre nett. Die eine Raststelle hat keinen Parklatz mehr, die andere ist eine Baustelle. Zum Glück kann ich doch noch eine finden bevor die Busbesatzung zu meutern beginnt. 
Gegen 17 Uhr erreichen wir 1 Stunde früher als geplant den Flugplatz bei Viareggio, und werden nach Voranmeldung herzlich aufgenommen. Wir treffen hier auf den Rest der Truppe, welche bereits erste Flüge gemacht hat. Nun heisst es keine Zeit zu verlieren. Auspacken, zusammenbauen und noch einen traumhaften Abendflug bei 26 ° Celsius.
http://paramotors.xcontest.org/world/en/flights/detail:profrolfwolf/3.4.2016/16:02
Im Süden die CTR kann ich nach Norden bis zum Beginn der Steilküste fliegen, den ersten Berg überhöhe ich und kann bis La Spezia hineinsehen. Mangels Zeit und Landeplätzen mache ich mich auf den Rückweg. Die lange Anreise hat sich bereits jetzt ausgezahlt. Auch ein Großteil der anderen Piloten war an diesem traumhaften Tag unterwegs. Nur wenige waren müde und haben diese Möglichkeit ausgelassen. 
Am Landeplatz angekommen, landet auch ein kleiner Helikopter und bringt einen Aussengelandeten Piloten zurück.  Der sah die Aussenlandung, ist runtergegangen, hat dem Piloten zum Flugplatz gebracht. Geil, das gibt es nur in Italien.  Ich muß jetzt noch eine kleine Runde starten um, das Fluggerät zu lokalisieren, um es bei der Abholung auch zu finden.
http://paramotors.xcontest.org/world/en/flights/detail:profrolfwolf/3.4.2016/17:39
Wegpacken, Fluggerät abholen, Hotel beziehen, fertig. Gegen 22 Uhr gehts dann zum Essen gegenüber, und ein langer anstrengender Tag geht langsam vorüber.

Montag, 4. April 2016
Strahlender Sonnenschein bringt natürlich bereits beste Laune beim Frühstück. Bereits am Vorabend, wurde der Plan geändert, und beschlossen nochmals am selben Flugplatz zu bleiben. Dieser bietet alles was wir brauchen, und wir sind herzlich willkommen.
Ein traumhaft warmer und sonniger Tag bringt uns alle in die Luft und viele schöne Flüge. Ich fliege Vormittags nochmal an die Steilküste und geniesse den Sandstrand unter mir. 
http://paramotors.xcontest.org/world/en/flights/detail:profrolfwolf/4.4.2016/08:55
Zu Mittags meldet sich das Hungergefühl wieder etwas und so fahren wir die wenigen Minuten and den Strand, um ein gepflegtes Mittagessen. Dadurch das einige nicht mitfahren wollten, musste nichtmal wegeräumt werden.
Flugvorbereitung, da reise mein Startseil. Kein Problem, habe ich doch mit. Klar aber finden konnte cih es nicht. Also schnell zum Baumarkt eine kaufen, und 1 Stunde später war ich auch schon wieder flugfertig.
Am Abend wollte ich richtig Toscanafeeling geniesen und bin in die Berge und Hügel wenige Kilometer hinter dem Flugplatzgeflogen. Doch etwas anspruchsvoller durch Leesituationen, und Restthermik, war es ein traumhafter Flug, welcher an optischen Reizen kaum zu überbieten ist.
http://paramotors.xcontest.org/world/en/flights/detail:profrolfwolf/4.4.2016/16:22
Keine Aussenlandungen brauchten uns diesmal ein wenig früher zum Abendessen,  einzig ein Lagerschadebn eines Piloten brauchte etwas Unsicherheit, ob das Gerät auch wieder repariert werden kann.
Für den nächsten Tag war ein Flug am Morgen noch in der Gegend geplant, und dann über die Zeit zu Mittag wenn der Meerwind zu kräftig wird, die Abreise ins Po Delta, um dort vor der Front welche für Donnerstag / Freitag angekündigt war noch diese Gebiet abfliegen zu können. 

Dienstag 5. April 2016
Es kommt erstens immer anders und zweitens als man denkt. Entgegen der Prognose, war am Vorrmittag kräftiger Wind, und hat uns so das fleigen einwenig verdorben. Wir haben aber dann einfach unsere Reise ins Po Delta vorgezogen, und sind mit einem Umweg über Pisa und eine schiefe Turm Besichtigung dann weiter ein Po Delta gefahren. Ja. Ja. Auch ein bisschen Kultur muß sein.
Im Hotel angekommen, sind wir eingecheckt, und wenige Minuten später an den Strand gefahren, um die hier perfekten Bedingungen gleich zu nutzen. So konnte ich am Abend noch 2 wundervolle Flüge geniessen. Der erste Flug ging zum Flugplatz Valle Gaffaro, um dort ein Fliegen für Morgen kurz persönlich abzuklären. Der 2te Flug ging wieder zurück zum Hotel, allerdings rund um den Valler Bertuzzi, und über Comacchio, welches be iperfektem Licht tolle Bilder ermöglichten. 
http://paramotors.xcontest.org/world/en/flights/detail:profrolfwolf/5.4.2016/15:19
http://paramotors.xcontest.org/world/en/flights/detail:profrolfwolf/5.4.2016/15:56
Der letzte Flug am Abend sollte für perfekte Sonnenuntergangsfotos genutzt werden. Leider war aber die Inversion bereits sichtbar und auch Nebel war schon sichtbar, was meine Fotos verhinderte, und den Flug so relativ kurz werden lies. 
http://paramotors.xcontest.org/world/en/flights/detail:profrolfwolf/5.4.2016/17:23
Ein gemeinsames Abendessen in einem tollen Restaurant beendette unseren ersten Tag in Comacchio.

Mittwoch 6. April 2016
Sofort nach dem Aufstehen ein Schritt auf den Balkon, und meine Hoffnung auf einem tollen Flugtag wurde sehr getrübt. NEBEL und zwar richtig dick. So kenne ich das aus dieser Gegend gar nicht. Naja eigentlich hatte es sich am Vorabend ja schon abgezeichnet. 
Wir liesen uns beim Frühstück etwas mehr Zeit und fuhren dann nach Gaffaro zum Fliegen, leider dort angekommen, war der Schranken noch nicht geöffnet, na auch kein Wunder bei diesem Wetter. Wir hätten zwar hinten zufahren können, aufgrund des Nebels, welcher auch sehr zäh zu sein schien, beschloß ich lieber bei Nebel zu einem weiter entfernten Flugplatz zu fahren, und dann vielleicht morgen bei gutem Wetter von hier zu  starten.
Aquilotti unser Ziel. Hier wurden wir nett willkommen geheissen. Der Flug am Vormittag sollte durch die ehemalige CTR Venedig gehen, welche jetzt mit Aussnahme einer kleinen CTR durchfliegbar ist. Mit Funk für die CTR ausgestattet, ging es also Richtung Venedig und Jesolo. Wenn man allerdings schon aufs Meer rausfliegt, um am äussersten Rand der venezianischen Lagune zu fliegen, sollte man doch zumindest von Insel zu Insel sehen. Leider war das bei ersten Flug noch nicht der Fall, also wurde dieser bereits auf der ersten Insel abgebrochen. Bei dichtem Nebel ging es zurück zum Flugplatz ein netter wenngleich auch halber Flug.
http://paramotors.xcontest.org/world/en/flights/detail:profrolfwolf/6.4.2016/10:37
Am Nachmittag nach einem guten Dinner und etwas gefachsimpelei, habe ich mich dann wieder zu einem Versuch aufgerafft. Die ersten blauen Wolkenlücken genutzt, und ab nach Jesolo. Ein traumhafter Flug. Einziger Wehmutstropfen, die Sicht auf die LAgunenstadt Venedig war sehr schlecht, die Feuchtigkeit in der Luft, machte gute Fotos unmöglich.
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Eine weitere Aussenlandung samt Rückholung, brachte uns ein sehr spätes Abendessen.

Donnerstag, 7. April 2016
Ein weiterer Tag mit Nebel in der Früh, oder war das schon die Front? Gleich am Vormittag bei Nebel, welcher aber zu unterfliegen war, brach ich auf ins Po Delta um zur Mündung des Hauptflusses zu kommen. immer dichter werdender Nebel, zwang mich aber zur Umkehr, und so flog ich zurück, und weiter zu unserem Hotel einfach den langen Sandstränden entlang. Besserwerdender Nebel brachten einen tollen Flug. 
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Am Nachmittag gelang dann der Flug zum Po Delta. Mystisch durch den Nebel, welcher sich später zu blauen Himmel lichten sollte. Traumhafte Sonnenreflektionen im Hauptfluß des Po, Eindrücke welche genau dieses Hobby zu den schönsten Hobby auf Erden machen.
http://paramotors.xcontest.org/world/en/flights/detail:profrolfwolf/7.4.2016/15:34
Nach dem Abendessen konnten wir noch den Abend an der Bar ausklingen lassen. Für den nächsten Tag war doch die Front vorhergesagt, also erstmals etwas später Frühstück.

Freitag, 8. April 2016
Es sollte ganz dicke kommen. Gleich in der Früh zum Strand, die noch fliegbare Phase nutzen. Doch noch während die ersten Trümmer ausgeladen werden konnten, kamm mein Stop, der Strand wurde noc ham Vorabend fertig planiert, und deshalb der extrem feine weiche trockene  Sand für die manche Trikes eine Problem. Also entschlossen wir uns zum nächsten Flugplatz südl. zu fahren. Und dann ein Reifenschaden, auf der Doppelachse des Anhängers, das erermöglichte uns sogar die Weiterfahrt zur nächsten Werkstätte. Und auch da ein wenig Glück. Direkt war die Werkstätte ein Michelin Reifencenter. Leider war genau diese Reifendimension nicht lagernd, auch die 2te Filiale hatte diesen nicht, und as mir dann bewußt wurde das Freitag Mittag ist, sah ich richtig schwarz, wenn man nur österr. Verhältnisse kennt. Während dichten Regens, bekamen wir Nachricht das bis 17 Uhr der Reifen repariert sein würde. SChwein gehabt. 
(on den ersten Piloten mussten wir uns an diesem Tag verabschieden, einige traten aufgrund der Wettervorhersage die Heimreise an, andere nutzten den Schlechtwettertag zu einem Teil der Rückreise, um am Samstag entlang der Rückroute noch tolle Flüge machen zu können.)
Erst sind wir nach FORLI zum Markt und in die Altstadt gefahren, und später waren wir noch in Ravenna in der Altstadt. Um 17 Uhr konnte unser DOC die Werkstätte etwas beschleunigen, und so waren wir um 18 Uhr im Hotel. 
Die große Frage kam auf, Morgen bereits Abreise, wenn das Wetter nicht passt?

Samstag, 9. April 2016
Am Morgen war kurz die Thematik der vorzeitigen Rückreise. Erste blaue Wolkenlücken liesen aber ganz klar die Chance auf einen Flugtag erkennen. Wieder nach Valle Gaffaro. Kräftiger aber dennoch fliegbarer Landwind, bereiteten mir vorerst keine Freude am Fliegen. Das es aber möglich war zeigte uns unsere BIG-BALL-GANG, sie machten schon tolle Flüge bereits am Vormittag. Den Rest der Truppe erging es scheinbar wie mir. Beim 'Essen am Flugplatz, sah kaum noch jemand die Chance auf änderung der Windrichtung und auch die blauen Stellen am Himmel waren längst verschwunden. Doch dann wurde es 16 Uhr 30. Wie durch Geisterhand, drehte der Wind auf Meerwind und und der Himmel riss auf, das ganze in 30 Minuten. Einem gigantischem Abendflug stand nichts mehr im Wege.
Ich durfte diesen Abend einen fünffachen Weltrekordhalter der Fliegerei (Ballon) IVAN TRIFONOV mit meinem Tandemtrike als Gast begrüssen.  Eine knappe Stunde flogen wir über das Po Delta. 
http://paramotors.xcontest.org/world/en/flights/detail:profrolfwolf/9.04.2016/15:35
Nach dem Flug ing es dann an das Reisefertig einpacken, Abendessen und Abschiednehmen von den Fluggebieten.

Sonntag, 10 April 2016
Abreisetag. Zeitiges Frühstück und pünkliche Abreise. Die Heimfahrt ist gut gelaufen, und am Abend waren wir  erschöpft aber müde zu Hause. Zeit Resumee zu ziehen:
Erstmals recht herzlichen Dank an die komplette Truppe. Keine Verletzungen. Überschaubarer Materialschaden. Am letzten Tag hätten noch alle bis auf einen Piloten fliegen können. Kaum Aussenlandungen, und sehr diszipliniertes Flugverhalten. Fast schon eine beängstigende Pünklichkeit, und auch sonst gute und gelebte Kammeradschaft unter Sportlern, welche sich durch Hilfestellung, aber auch Freundlichkeit und Fairness untereinander gezeigt hat. 
Es freut mich besonders viele gute Piloten aber auch tolle Menschen kennengelernt zu haben. Es war mir eine besondere Ehre euch durch diese traumhafte Flugwoche in Italien zu führen.
Von einigen weiß ich es bereits, das es eine gut organisierte Reise war, bei den anderen hoffe ich natürlich das es ebenfalls gefallen hat.
 

 

Im kommenden Jahr ist die Reise von 02. – 09. April 2017 geplant.

 

Folgende Erkenntnisse konnten aus der heurigen Reise gewonnen werden:

 

  • Sonntagsabfahrt ist sehr gut keine LKW wird beibehalten kommendes Jahr
  • Termin  Reise wird künftig immer im April sein
  • Reise immer bei Sommerzeit  wie oben Reise im April

 

Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen. office@motorschirm.cc